Methodik
Seite vorlesenDas Rechenwerk einer Finanzplanung
Die Finanzplanung geht von einem vereinfachten Unternehmensmodell aus. Damit kann ein Rechenwerk für verschiedene Branchen angewendet werden.

Voraussetzungen jeder Finanzplanung ist die Klärung der Fragen:
- Welche Menge an Produkten und Dienstleistungen will und kann ich verkaufen?
- Zu welchem Preis gehe ich in den Markt?
- Wie hoch ist der Materialaufwand?
- Wie hoch ist der Personalaufwand?
- Welche Investitionen muss ich tätigen?
- Welche weiteren Aufwendungen habe ich (Miete, Werbung ...)?
Diese Fragen müssen zumindest für die nächsten drei Jahre abschließend geklärt sein.
Dies ist der Input einer Finanzplanung. In der Gewinn- und Verlustrechnung wird geklärt, wie sich das Jahresergebnis entwickelt. Dabei sollte immer ein ausreichender Puffer- an Zeit oder Geld -vorhanden sein, um vor Überraschungen - insolventer Kunde? - sicher zu sein. Die Liquiditätsplanung oder Cash-Flow Rechnung ermittelt den Bestand an liquiden Mitteln und den Kapitalbedarf.
Kapitalgeber interessiert meist zuerst die Bilanz: In der Planrechnung kann sie aus der Gewinn- und Verlustrechnung und der Liquiditätsplanung abgeleitet werden. Mit betriebswirtschaftlichen Kennzahlen analysieren Sie, ob sich das Engagement lohnt und welche Risiken damit verbunden sind.


