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Kfz-Nutzung

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Auto: Geschäftliche und private Nutzung trennen


Oft stehen Selbstständige vor der Frage, welche steuerlichen Vor- und Nachteile sich durch einen Geschäftswagen ergeben und ob sie das Fahrzeug auch privat nutzen können. Im Prinzip gibt es drei verschiedene Möglichkeiten:

  1. Das Auto wird im Betriebsvermögen erworben und jeden Monat mit 1 Prozent des Bruttolistenpreises versteuert. Mit diesem 1 Prozent ist der Privatanteil für sämtliche Kosten, etwa Haftpflichtversicherung oder Kraftfahrzeugsteuer, bereits abgegolten. Die 1-Prozent-Methode kann jedoch nur für Fahrzeuge angewendet werden, die man zu mehr als 50 Prozent betrieblich nutzt.
  2. Man kauft das Fahrzeug im Betriebsvermögen, führt aber ein Fahrtenbuch. Dann wird der ermittelte Privatanteil an der Pkw-Nutzung versteuert.
  3. Der Pkw gehört zum Privatvermögen; betriebliche Fahrten werden in diesem Fall als Betriebsausgabe mit 30 Cent pro gefahrenen Kilometer angesetzt.

Ins Fahrtenbuch gehören folgende Angaben: Datum der Fahrt, Ziel und Route, Kilometerstand am Anfang sowie am Ende der Fahrt, Reisezweck und Namen der besuchten Geschäftspartner. Das Fahrtenbuch gehört zu den betrieblichen Unterlagen, die das Finanzamt in der Regel intensiv durchleuchtet.

Tipp: Die 1-Prozent-Methode ist häufig günstiger, wenn der Listenpreis bei der Erstzulassung relativ niedrig ist, also zum Beispiel bei einem Kleinwagen.

Das Führen eines Fahrtenbuchs lohnt sich in der Regel dann, wenn man einen eher teuren Wagen fährt und damit nur wenig privat unterwegs ist.

Die IHKs bieten zum Thema Firmenwagen detaillierte Informationen.

 

 

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