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Steuern

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Auch Gründer müssen Steuern zahlen


Gleich beim Start der neuen Firma sollten Gründer auch an das Finanzamt denken. Wenn sie sich mit dem „Fragebogen zur steuerlichen Erfassung“ auskennen und Bescheid wissen über Abschreibung, Kleinunternehmerregelung, Investitionsabzugsbetrag, Kfz-Nutzung und den Unterschied zwischen Gewerbetreibenden und Freiberuflern sowie einen Notfallplan in der Schublade haben – dann können sie Steuern sparen.

 

Wer richtig startet, spart Steuern und Nerven

In der Gründungsphase ist Sorgfalt Trumpf – denn sie zahlt sich aus, wenn die Steuererklärung ansteht. Wer die folgenden fünf Fehler vermeidet, hat bei der Rückerstattung bessere Karten, geht Nachzahlungen aus dem Weg – und erspart sich Stress mit dem Finanzamt:

  1. Rechtsform falsch gewählt. Bei einer GmbH muss die Lohnsteuer des Geschäftsführers abgeführt werden – sogar wenn das Unternehmen noch keinen Gewinn abwirft.
  2. Umsatz zu niedrig veranschlagt. Wird bei der Umsatzsteuer-Voranmeldung der Umsatz zu gering angegeben, drohen Nachzahlungen. Diese können für kleine Firmen eine erhebliche Belastung darstellen.
  3. Rechnungen nicht archiviert. Wenn Zahlungsbelege nicht ordnungsgemäß aufgehoben und der Steuererklärung beigelegt werden, kommt auch eine Rückerstattung nicht infrage.
  4. Fristen nicht beachtet. Wer seine Steuererklärung nicht frühzeitig vorbereitet und einreicht, bereitet sich unnötige Arbeit und Extra-Stress zum unpassenden Zeitpunkt. 
  5. Arbeitsverhältnisse nicht schriftlich fixiert. Wenn Familienmitglieder und Freunde bei der Firmengründung mithelfen, sollten auch sie einen Arbeitsvertrag erhalten. So können sie die Freibeträge in ihren eigenen Einkommensteuererklärungen nutzen.

Beratung

Wichtig ist, dass Sie vor der Eröffnung Ihres Unternehmens mit einem Steuerberater reden. Er kann Ihnen die Arbeit erleichtern und Fehler in Ihren Planungen aufzeigen.

Infomaterial:

Weitere Informationen:

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